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2006 - Eine Jahreschronik

Unehrenhafte Entlassung vom Gymnasium - Erste Konflikte mit Arbeits- und Kreiswehrersatzamt - kein Job, kein Geld, kein Pimmel, keine Zukunft - Der Herr Papa und der Herr Müller verstehen sich nicht - Omma stirbt - Herr Müller bleibt dem Schützenfest fern (Vater -> Schützenkönig -> Große Nummer) - Vater droht mit Rausschmiss - Herr Müller tut so, als kümmere ihn das nicht die Bohne - Depressionen - Herr Müller findet eine neue Band - Herr Müller wird 20 - Depressionen - Herr Müller verkriecht sich über die Weihnachtstage - Herr Alkohol bedankt sich für ein tolles Jahr 2006.



Das Jahr 2006 - Rückblickend muss ich einräumen, dass dieses Jahr ganz schön für den Eimer war. Richtig für den Eimer. Ich bin jetzt 20 Jahre. Bitter. Einfach so ein Jahr zu verschenken in der Blüte seines Lebens ist bitter. Einen Blog habe ich begonnen - und ausnahmslos belanglosen Scheiß hinein geschrieben. Das ist bitter. Naja...lustig irgendwie auch...manchmal. Aber hauptsächlich bitter. Ich vermeide es ja zurückzublicken. Bringt ja auch irgendwie nichts. Sagt man so. Phrasendrescherei geht mir ja ganz schön auf die Eier, aber manchmal lässt es sich einfach nicht vermeiden. Ich bin ein ganz schöner Kindskopf, habe ich festgestellt. Das hat auch seine guten Seiten. Inkonsequent bin ich auch, was aber auch seine guten Seiten hat. Stinkende Faulheit hat keine guten Seiten. Da muss ich ausnahmsweise meinem Vater einmal Recht geben. Ich hoffe, er wird das hier nie lesen. Nicht auszudenken, wie ihm das zu Kopfe steigen würde, wenn ich ihm einmal Recht geben würde. Ich leide an Faulheit. Faulheit ist eine Krankheit. Des Weiteren bin ich ein notorischer Lügner. Das ist manchmal häßlich. Gottseidank belüge ich die anderen meist nicht so schwer wie mich selbst. So langsam aber sicher lerne ich auch, was es heißt, Entschuldigung zu sagen. Auch zu mir selbst. Und ich lerne auch zu schätzen, was es heißt, Entschuldigungen vom tiefsten Herzen anzunehmen. Ich habe meinen Stolz, was auch sehr häßlich werden kann. Aber den lasse ich mir nicht nehmen. Wäre ja gelacht. Mein Stolz ist übrigens der Grund, warum ich momentan ein kleines Feilschen mein eigen nennen darf. Das ist aber eine andere Geschichte. Ich denke einfach, dass ich trotz meiner 20 Lebensjahre doch nur sehr wenig gereift bin. Was auch seine guten Seiten hat. Momentan zeigt diese Tatsache aber leider nur ihre schlechten Seiten.

Seiten. Ominöse Seiten. Die Medaille hat immer zwei davon. Mannometer. Die Wurst hat auch IMMER zwei Enden. Das irritiert. Und hilft auch nicht wirklich weiter. Soll glaube ich auch mehr eine Feststellung sein, denn ein Ratschlag verpackt in eine Redewendung.

Morgen fahre ich nach Leverkusen auf eine Silvesterparty. In Leverkusen kenne ich keine Sau. Der Marc aber wohl - mein Gitarrist - ,behauptet er zumindest. Wir werden sehen, was der Abend so bringt. Silvester ist ja eh so ein Abend wie viele andere. Vor Allem die Abende an den Wochenenden. Unterscheiden tut er sich von den anderen momentan eigentlich nur dadurch, dass ich ca. 3 Stunden früher als normal mit Saufen anfangen muss, damit der Pegel auch zur rechten Zeit stimmt. In 10 Minuten kommt mein Bus. Ich fahr heut noch nach Köln ins Underground. Schon wieder. Ist super da. Wirklich super. Man trifft Leute, die Musik stimmt zumeist und Bier ist auch billig an den Kiosken. Ist doch super, oder?! Was will man mehr?! Ich fühle mich müde. Sehr sehr müde. Ich hasse mich. Zumindest das "Ich", was ich vorgebe zu sein, aber noch nicht einmal annähernd versuche zu sein. Ich sollte mich ändern. Oder zumindest meine Wahrnehmung.

Euer Dr. Müller und Mr. Arsch
30.12.06 22:31
 


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