Herr Müller... Sie sind ein Taugenichts!
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I want to ride my bicycle

Fahrrad fahren macht Spaß. Schnell, rücksichtslos und mit den berühmt berüchtigten "Knöppen" im Ohr, so bewege ich mich am liebsten über Deutschlands Straßen. Nun war die Witterung in den letzten Wochen nicht gerade die beste, was hauptsächlich an der Jahreszeit lag, andererseits muss ich aber auch einräumen, dass man(n) ja nicht aus Zucker ist. Naja. Jedenfalls hab ich vornehmlich öffentliche Verkehrsmittel benutzt. In Ermangelung an Pekunia meistens auch ohne Fahrschein. Das klappt hier in der Gegend ganz gut. Fast schon zu gut... Manchmal habe ich das Gefühl, dass die Verkehrsbetriebe einen in trügerischer Sicherheit wähnen wollen, um dann rücksichtslos zuzuschlagen. Wie bei dem ollen Damokles. Mit dem Schwert. Über seinem Kopf.

Naja. Jedenfalls war ein weiterer Grund, warum ich mein Fahrrad in den letzten Wochen mied, der, dass es einen Platten hatte, mein treues Fahrrad. Den ersten in all den Jahren. Und ich ließ es vergammeln im Fahrradkeller. Was für ein bequemes und rücksichtsloses Arschloch ich doch manchmal bin. Naja... Kleine Kunstpause... hüstel hüstel.

Jedenfalls ist das Fahrrad jetzt wieder völlig intakt. Es fährt. Die Bremse schleift zwar ein bisschen. Das Vorderrad hat eine leichte Acht. Die Gänge sind auch völlig verstellt. Aber es fährt. Und ich auf ihm. Das tut gut. Radfahren. Hätte ich genug Pinke-Pinke, ich täte mir noch ein Zweitrad anschaffen. Ein Rennrad. Für die sonnigen Tage. Für so Rennräder kann man ja ein Schweine-Geld ausgeben. Hab ich aber nicht - Schweine-Geld. Bin aber auch ein riesen Radrenn-Fan. Das sei auch mal erwähnt. Hm... klingt lustig. Sags mal ganz schnell hintereinander

Radrenn-Fan Radrenn-Fan Radrenn-Fan Radrenn-Fan

Im Sommer schaue ich mir immer liebend gerne die Tour de France an. Und ich frage mich regelmäßig, warum diese vielen Männer so freimütig ihre Fruchtbarkeit aufs Spiel setzen. Erst quetschen die ihre Männlichkeit in aerodynamische, hautenge Radlerhosen und dann bewegen die ihre Beine auch noch über Stunden auf sehr hodenunfreundliche Art. Manchmal glaubt man schon fast kleine Spermien um Hilfe schreien hören zu können, oder zumindest, wie sie ihren Protest äußern ob der spermafeindlichen Behandlung. Wie auf diesen witzigen T-Shirts, die alle Welt trägt. Diese T-Shirts aus diesen witzigen, für die Popkultur unerlässlichen Merchandise-Katalogen. Dann sehe ich Lance Armstrong siegen - ach was, dominieren. Ist ja des Öfteren mal die Art der US-Amerikaner. Und dieser Lance Armstrong hat ja keine Hoden mehr, ne?! Die sind ja ab. Diagnose: Hodenkrebs und raus mit allem, das keine Miete zahlt. Vor der Diagnose war Armstrong ein eher mittelmäßiger Fahrer. Nicht sehr auffallend. Jedenfalls nicht so auffallend wie Jahrhundert-Talent Jan Ullrich. Und dann plötzlich wie der olle Phönix aus der Asche erfolgreichster Radrennfahrer aller Zeiten. Ergo: Die Eier sind im Weg. Niemand - und vor allem kein Mann - setzt nämlich freiwillig seine Fruchtbarkeit aufs Spiel. Der Erfolg Lance Armstrongs lässt vermuten, dass die vielen anderen Konkurrenten beim Erklimmen eines Berges der Ehrenkategorie den Erfolg ihrer kleinen Soldaten über den eigenen Stellen. So jedenfalls meine Vermutung. Andererseits wäre da ja wieder dieser dubiose Dopingsumpf, in dem die meisten der Rennfahrer regelmäßig baden gehen, wenn man denn den Medien glaubt. Ich halte das ganze ja für eine einzige Hetzkampagne gegen aufrichtige, ehrliche und heroische Sportsmänner, die, gottgleich, jeder Herausforderung gewachsen scheinen. Der Neid der Menschen ist zu einigem fähig. Nehmen wir jetzt aber nur einmal an, rein hypothetisch, ein Radrennfahrer ginge in diesem besagten Dopingsumpf baden, so werde - laut Medien - nicht nur die Fruchtbarkeit, sondern auch die Gesundheit des Sportlers nachhaltig gefährdet. Klingt doch alles wie ein riesiges Ammenmärchen. Sind wir doch mal ehrlich. Wo soll dieser Sumpf denn bitteschön sein? Ich hab mal im Atlas nachgeschlagen und nichts gefunden. Verkohlen lasse ich mich nicht, ihre kokskranken Medienheinis!



Hach nein wie lustig. Bin ich nicht wieder lustig heute?! Lustig lustig. Ich werde den Blogeintrag jetzt recht abrupt beenden, denn ich muss mich noch um Dinge kümmern. Müde bin ich. Das macht aber nichts. Manchmal glaube ich eh, dass Müdigkeit sich bei mir zu einem Allgemeinzustand entwickelt. Schon komisch. Warum fühlen sich immer die am müdesten, die am wenigsten zu tun haben? Und ist das überhaupt so? Eine Studie sollte Antworten darüber geben. Genug der Schwafelei.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr/Euer Rolf Müller-Kalb
29.1.07 16:58
 


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